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Sonntag, 23. November 2014

Rezension zu "Dead Zone" von Stephen King



Titel: Dead Zone - Das Attentat [Originaltitel: The Dead Zone]
Autor: Stephen King
Preis: 9,99€ [D]; 10,30€ [A] (Taschenbuchausgabe)
Seitenanzahl: 608
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-43272-7
Will ich kaufen!

Copyright © 1979 by Stephen King
Published by arrangement with nal PENGIUN INC. New York, N.Y.
Copyright © der deutschen Übersetzung
1987 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München
Printed in Germany 1992


Johnny erwacht nach fünf Jahren aus dem Koma und besitzt auf einmal hellseherische Fähigkeiten. Als er einem Politiker die Hand schüttelt, hat er die Vision, dass dieser als zukünftiger US-Präsident den Dritten Weltkrieg auslösen wird. Johnny ringt mit seinem Gewissen und beschließt ein Attentat ...

Ein... sehr interessantes Buch mit einer interessanten Story, interessanten Charakteren. Entschuldigt, dass ich mich wiederhole, aber mir fällt kein anderes Wort ein, um das Buch genügend zu beschreiben. Stephen King ist gut, aber nicht all zu leicht zu lesen. Ich persönlich würde jetzt nicht eines nach dem anderen lesen, denn ich brauche auch mal was lockeres, fröhlicheres. Denn das Buch hat was Düsteres. Nicht beängstigend, aber düster. Irgendwie schwer zu fassen, und trotzdem habe ich es gern gelesen.
Ich fand es allerdings nicht ganz so gut, wie die Story aufgeteilt war, manchmal war ich kurz davor langweilige Stellen ungeduldig zu überspringen, weil sie sich immer länger zogen. Zum Beispiel die Zeit, in der Johnny Dornröschen spielt, obwohl dort sicherlich viele wichtige Sachen genannt werden.
Was mir auch fehlte, war der Humor. Klar, "Dead Zone" ist kein Witzebuch, aber ich liebe es einfach, wenn der Autor etwas Sarkasmus und Ironie zwischen die Zeilen streut, ihr nicht?
Zumal ich auch den Untertitel irgendwie nicht so ganz passend finde. "Das Attentat" - das kam doch erst ganz am Ende! Dazwischen passieren noch so viele andere Dinge! Johnny muss noch ganz andere Dinge fertig bringen, als einen Mord zu planen. Armer, kleiner, tapferer Johnny. Also ich wöllte in keinem Fall mit ihm tauschen wollen. Er ist ein guter Mensch unser Hauptprotagonist, er ist stark und versucht immer zu helfen, selbst dann noch, als die Menschen ihn schlecht behandeln.
Und alle seine guten Taten sollten doch auch entsprechend gewürdigt werden, ein Attentat hervorzuheben finde ich jetzt fair. Was war als er ganz viele Teenager vor dem Tod bewahrte? Oder er einen Serienmörder entlarvte? Oder er diese Frau warnte, dass ihre Küche brennt?
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu viel verraten.
Aber wie man schon im Klappentext erfährt ist Johnny eine Art Hellseher und natürlich glaubt ihm zuerst keiner. Erst wenn sie es am eigenen Leib erfahren, und dann macht es ihnen Angst und sie möchten nichts mehr mit Johnny zu tun haben. Armer Kerl.
Zum Glück hat er ja noch seinen Vater und auch ein Stück weit Sarah, die er liebt.
Jedenfalls fand ich das Ende gut. Keine Ahnung wieso, denn eigentlich mag ich es nicht blutig, aber es ist ein kleines bisschen ein Happy End, und es passt auch irgendwie einfach. Ein anderes Ende käme einfach nicht in Frage. So ist es perfekt.
Ja, ähm, das ist ja nicht so ganz mein Geschmack. Hier fällt mir irgendwie auch nichts anderes ein, als zu sagen: Ja, ähm, Interessant!

Allerdings ist das jetzt nur das von der Ausgabe, die ich gelesen habe... von 1992 xD Ich find das so cool! Das Buch hat sogar vergilbte Seiten! Und es riecht soooo guuuut! :D

Ich hab hier noch ein paar Beispiele rausgesucht, allerdings gibt es noch mehr Varianten. Viel mehr.


Ist ein gutes Buch. Nicht eines meiner Lieblinge, aber gut.



Hab euch lieb, meine Lieben!
Natalie


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