/

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 11. Türchen


"Schreiben ist eine köstliche Sache; nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat."

- Gustave Flaubert





Name: Bettina Belitz (Autorin)

Website: *klick*

Veröffentlichte Bücher:
»Splitterherz«, »Scherbenmond«, »Dornenkuss«   »Luzie & Leander« (Reihe)
»Linna singt«
»Vor uns die Nacht«
»Sturmsommer« 
»Freihändig«
»Fiona Spiona« (Reihe) und ab Frühjar 2015 »Mit uns der Wind«






1. Was macht für Sie Weihnachten aus?

 

Wenn ich an Weihnachten denke, kommen mir die Sätze "Fürchtet euch nicht" und "Möge Frieden herrschen auf Erden" in den Sinn, die wir ja aus der Weihnachtsgeschichte kennen und von dem Engel ausgesprochen werden, der den Hirten auf dem Felde erscheint. Ich glaube, diese beiden Sätze sind auch heute noch und wieder aktuell. Weihnachten ist eigentlich ein Fest des Friedens und der Liebe, aber wir schaffen es zuhauf mit großem Aufwand, das Gegenteil zu erreichen, indem wir zu hohe Erwartungen schüren und diese sich oft in Streitereien innerhalb der Familie und Beziehungen entladen. Deshalb habe ich mich in den vergangenen Jahren von diesen Erwartungen befreit und versuche mir einfach ein paar schöne, wahrhaft friedliche Tage zu machen, so entspannt wie möglich und ohne Leistungsdruck.


2. Wie verbringen Sie Weihnachten am liebsten?


Still und lauschend. In der Natur ist es sehr ruhig in diesen Tagen; es ist spannend, in den Wald zu gehen und dieser Stille zuzuhören. Man kann dabei in sich selbst lauschen. Musik gehört für mich jedoch ebenfalls zu diesen Tagen - entweder etwas Klassisches wie das Weihnachtsoratorium, die Weihnachtslieder aus meiner Kindheit oder aber chillige, meditative Musik.


3. Wann kaufen Sie bereits die ersten Geschenke ein? Ein halbes Jahr früher oder doch erst ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest?


Erwischt. Meistens gar nicht - ich bestelle sie zum großen Teil im Internet. Da ich auf dem Land wohne, ist das Shoppen hier etwas schwierig und in den Städten ist bekanntlich die Hölle los. Dieser gehe ich gerne aus dem Weg.


4. Haben Sie bestimmte Traditionen/ Rituale, die Sie an Weihnachten immer einhalten?


Nein, eigentlich nicht. Ich habe schon die unterschiedlichsten Weihnachtsfeste erlebt und gelernt, flexibel zu bleiben. Das ändert ja nichts an dem besonderen Zauber, der vor allem die Heilige Nacht für mich hat.


5. Ihr liebster Film/ Ihre liebste Geschichte in der (Vor-) Weihnachtszeit?


Meistens das Buch, das ich gerade schreibe - und das muss es auch sein. Wenn man nicht liebt, was man schreibt, wird es nicht gut, und bisher war Vorweihnachtszeit immer auch Schreibzeit. Auch deshalb gestalte ich Advent und Weihnachten so entspannt wie möglich.


6. Gibt es etwas, das Sie zur Weihnachtszeit besonders inspiriert?


Das viele Licht - brennende Kerzen, die Lichterketten an den Häusern, aber auch dieses ganz spezielle Sonnenuntergangslicht, das man im Dezember oft beobachten kann und sehr intensiv ist.


7. Wenn Weihnachten vor der Haustür steht, lesen Sie dann auch extra Bücher, in denen gerade Weihnachten bzw. Winter ist?


Das tue ich zusammen mit meinem Söhnchen. Ich singe auch Weihnachtslieder mit ihm, bastel mit ihm Weihnachtsschmuck, öffne mit ihm den Adventskalender - also das volle Programm.


8. Verschenken Sie zu Weihnachten auch Bücher?


Ja, sehr gerne. Ich freue mich auch immer, wenn ich Bücher bekomme. Ich habe eine besondere Liebesbeziehung zum gedruckten Buch. Es riecht so gut! :-)


9. Welche Jahreszeit ist ihre Lieblingslesezeit?


Jede Jahreszeit. Im Winter kann man sich schön auf dem Sofa einkuscheln, aber es hat auch seinen Reiz, an lauen Sommerabenden auf dem Balkon zu schmökern. Oder am Meer.


10. Was halten Sie davon, dass bereits im September schon Lebkuchen und Co. in den Supermärkten zu erhalten sind?


Naja, offenbar gibt es Menschen, die diese Leckereien bereits im Spätsommer kaufen, sonst würde das nicht funktionieren. Ich habe mir angewöhnt, die Paletten voller Weihnachtsprodukte von September bis November tiefenentspannt zu ignorieren und erst Richtung erster Advent etwas davon zu kaufen. Es liegt ja an einem selbst, wie man damit umgeht. Insofern rege ich mich nicht darüber auf, sondern betrachte es als eine Skurrilität unserer modernen Welt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Huhu lieber potenzieller Kommentarschreiber (:

Immer nur her mit deiner persönlichen Meinung, wir freuen uns über Feedback aller Art, also nur nicht so schüchtern, sei ehrlich ;)

Wir wünschen dir noch alles Liebe und freuen uns auf deinen nächsten Besuch!

Bis Bald,
Deine Natalie und Tina