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Montag, 22. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 22. Türchen

"Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken."
-Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Interview



Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin. Bisher hat sie erfolgreich zwei Romane veröffentlicht: "Pinguine lieben nur einmal" und "Halb drei bei den Elefanten".

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Zunächst möchte ich Kyra Groh dafür danken, dass sie sich bereit erklärt hat, ein paar Fragen zu beantworten - Vielen, vielen lieben Dank! Wir haben uns sehr gefreut (:


1.Was macht für dich Weihnachten aus?

Definitiv das Fondue-Essen am Heiligenabend bei meinen Großeltern. Und die CD „Stille Nacht – helles Licht“ von Rolf Zuckowski und (ja, die Formation nennt sich wirklich so) seinen großen Freunden. Die hören wir jedes Jahr seit ich denken kann. 

2.Wann kaufst du bereits die ersten Geschenke ein? Ein halbes Jahr früher oder doch erst ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest?
Nichts ist inspirierender als eine Deadline oder? Das gilt bei mir auch für den Geschenkekauf. Aber wenn mir etwas schon früh über den Weg läuft, bei dem ich mir sicher bin, das es bis Weihnachten ungeschlagen bleiben wird, kaufe ich auch zeitig ein. Letztes Jahr habe ich meinem Bruder beispielsweise schon im Oktober Konzertkarten besorgt. 

3. Hast du bestimmte Traditionen/ Rituale, die du an Weihnachten immer einhältst?
Außer mich beim Fondue vollzufuttern und laut zu Rolf Zuckowskis Kreis großer Freunde mitzuträllern? Mhm ... wir halten sehr treu an unserem speziellen Familien-Weihnachtsrhytmus fest. Also wann, wo, wie und mit wem welche Oma besucht wird, ist relativ fest getaktet. 

4. Dein liebster Film/ Deine liebste Geschichte in der (Vor-) Weihnachtszeit?
Keviiiiiiiiiiiiiiiin!!! 

5. Gibt es etwas, dass dich zur Weihnachtszeit besonders inspiriert?
Da ich hauptberuflich als Werbetexterin arbeite, muss ich meistens schon im September nach weihnachtlicher Inspiration suchen. Denn etwa zu der Zeit kommen die ersten Anfragen von Kunden für Werbemittel und Ideen rund um Weihnachten – etwa zeitgleich mit den Lebkuchen bei Aldi. Bis es dann mal Dezember ist, habe ich schon wirklich einiges bemüht, um mich in Stimmung zu bringen. Da bin ich dann auch froh, Weihnachten einfach auf mich einprasseln zu lassen 

6. Welches ist deine Lieblingsjahreszeit?
Ich mag diese Übergangsjacken-schon-mit-Schal-aber-noch-keine-Mützen-denn-die-stehen-mir-nicht-warme-Getränke-und-Kuschelsonntage-Jahreszeit. Wann genau die einbricht, entscheidet leider immer der Wettergott. Aber meist ist sie so im Herbst. 

7. Das unverzichtbarste Weihnachtsgebäck ist…?
Baumfuckingkuchen. Darf man fucking sagen? Seit Ray Garvey ist das doch salonreif oder?

8. Wenn es draußen so kalt ist, kuschelt man sich ja gerne zu Hause mit einem warmen Getränk und einem guten Buch auf’s Sofa. Bist du eher Tee- oder Kaffeeliebhaber oder gar Fan von heißer Schokolade?
Ach, ich bin der entscheidungsschwächste Mensch der Welt! Kann ich nicht einfach alles haben? Cappuccino zum Wachwerden (was nicht zwangsläufig nur nach dem Aufstehen nötig ist), Tee als wärmender Durstlöscher und die heiße Schokolade als Sünde beim abendlichen Kuscheln zu Hause?! Würden wir aber in einer schlechten Welt leben, in der ich mich entscheiden MÜSSTE, würde der Cappuccino das Rennen machen. Und normaler Kaffee, falls wir in einer schlechten Welt leben würden, in der man Entscheidungen fällen muss UND Milchaufschäumer nicht existieren.  

9. Das skurrilste Weihnachtsgeschenk, das du je bekommen hast?
Ein Zauberstaub. Und damit meine ich jetzt kein Küchen- oder gar Schlafzimmerutensil (wenn das Wort mit f gestattet ist, gehen auch anrüchige Scherze durch oder?). Sondern einen richtigen Zauberstab aus der Welt von Harry Potter. Und – haltet euch fest – das Ding war nicht etwa Deko. Er sollte als Fernbedienung herhalten. Wer mich kennt, weiß, dass ich absolut verrückt nach Harry Potter bin. Nur ... ich bekam diese Fusion aus Nerd-Spielzeug und Technik-Firlefanz von meinem damaligen Freund geschenkt und es war ... einfach ... so ... unromantisch. Es tat mir schrecklich leid. Er hat mich so erwartungsvoll angeguckt. Er dachte, er hat wirklich das perfekte und kreativste Geschenk für mich! Doch leider dachte ich nur: „Ich möchte mit (damals) 21 Jahren nicht einen Plastikstock schwenken, wenn ich in der Werbepause mal von RTL auf Pro7 umschalten will. Darf ich nicht lieber einfach irgendein klassisches, unkreatives Geschenk haben? Was glänzendes? Kleines? Oder etwas, das gut riecht?“ Ich weiß, das klingt furchtbar undankbar – aber ...naja ... es ist die ehrliche Antwort auf die Frage, was mein skurrilstes Geschenk war 

10. Weihnachtsfest im kleinen Kreis oder ganz groß mit allen Verwandten und Freunden von überall her?
Weihnachten gehört der Familie. Und bei uns kommen da schon so einige Personen zusammen, die alle nach dem besagten festen Rhythmus besucht und abgeklappert werden müssen. Allerdings nach und nach, nicht auf einem einzigen, großen Fest. Aber ich finde das genau richtig so. Freunde kommen dann eher zwischen den Jahren, vor allem aber an Silvester zum Zug.


Euch da draußen alles Liebe und eine zauberhafte Weihnachtszeit!

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