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Dienstag, 24. Februar 2015

Rezension zu "Ein Mann, ein Ring" von Mathias Taddigs



Titel: Ein Mann, ein Ring
Autor: Mathias Taddigs
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 255
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16968-9
Will ich kaufen!


Können Pechvögel eigentlich fliegen? Auf Mallorca schon!

Felix hat zwei große Schwächen: seine Freundin Nina- und seinen Hang zu Fettnäpfchen jeglicher Art. Diese Kombination entpuppt sich geradezu als fatal, als Felix beschließt, besagter Nina endlich die Frage aller Fragen zu stellen. Der obligatorische Diamantring ist zwar schnell besorgt, doch schon der Start in den romantischen Pärchenurlaub auf Mallorca erweist sich als ausgewachsene Beziehungsprobe. Denn auf der Lieblingsinsel aller Deutschen warten dummerweise nicht Sommer, Sonne, Strand, sondern stattdessen jede Menge Regenwetter, Felix' Ex und eine gemütliche Gefängniszelle...

Hm, nun Ja. Ich mochte den Einstieg, da nichts unnötig lang gezogen wurde und auch der Rest des ja relativ dünnen Buchs ging rasch über die Bühne. Auch die Idee war nicht schlecht und der Autor hat sich definitiv einige kreative Dinge ausgedacht. Was bei einem Heiratsantrag alles schief gehen kann - Holla, die Waldfee!
Jedoch Felix' gute Absichten in allen Ehren - aber der Typ hatte nicht einfach nur Pech, manchmal war er einfach nur dämlich. Sorry. Das ist auch mitunter das was mir nicht so gut an dem Buch gefallen hat - Die Charaktere. Die Mitreisenden von dem jungen Pärchen bestanden aus noch zwei anderen Paaren und einem kleinen Jungen, und der Satansbraten war um ehrlich zu sein so ziemlich der einzige, den ich wirklich mochte. Denn die angeblich "Erwachsenen" haben sich einfach nur idiotisch und albern aufgeführt und ich frage mich gerade ernsthaft, ob alle Volljährigen so viel trinken. Felix fand ich wie gesagt etwas bescheuert - denn er macht sich viele Dinge einfach nur unnötig schwer, was mir tierisch auf den Keks ging. Und Nina, seine Freundin, fand ich nervtötend zickig. Ich meine von dem Schwachsinn, den Felix verzapft bekommt sie denke ich das Meiste ab, aber ihre Eifersuchtsattacken und unnötigen Ausraster waren einfach nur nervig. Obwohl man ihr zugute halten muss, dass sie sich immer ziemlich schnell wieder eingekriegt hat.
Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen - das mochte ich sehr, genauso wie den Humor des Autors. Ich habe mich jetzt nicht wirklich weggeschmissen vor Lachen, aber ab und zu konnte der Roman mir zwischen dem ganzen Kopfschütteln doch ein kleines Grinsen entlocken. Und wie gesagt - der Plot war eigentlich auch gut. Der Heiratsantrag hat einen perfekten roten Faden gebildet, nur manche Hindernisse, die sich dem ach so armen Felix in den Weg stellen erschienen mir manchmal ein bisschen ebenso bescheuert wie Felix selbst. 
Das finde ich gut. Schöne Farben, gelb und blau, es ist auffällig, nicht überladen. Gefällt mir gut.

Es war nicht ganz so mein Fall, aber für zwischendurch ist es ganz nett (:



Also, ich Danke herzlichst dem Bastei Lübbe Verlag und Blogg Dein Buch!
Und Euch alles Liebe!
Natalie





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