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Freitag, 18. Dezember 2015

Seifenblasenadventskalender - 18. Türchen

 Weihnachten - Ja, was ist das eigentlich? :D
Vielen von euch wird die Frage vielleicht albern vorkommen, aber so dumm ist sie eigentlich gar nicht. Für mich war es immer selbstverständlich zu wissen, dass Weihnachten ein christliches Fest ist, bei dem die Geburt Jesu gefeiert werden soll - das habe ich so gelernt. Ich dachte immer, das wäre allgemein so bekannt. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die keine Ahnung haben, woher Weihnachten kommt, besonders viele Kinder. Die wissen halt: Ja, Weihnachten gibt es Geschenke. Warum, das bringt ihnen wahrscheinlich meist niemand bei, was auch daran liegen kann, dass immer mehr Menschen Atheisten werden, oder vielleicht auch weil es manche gar nicht interessiert. Das finde ich etwas schade, nicht etwa aus religiösen Gründen, einfach weil mir hier die kindliche Neugierde fehlt, die dem Menschen normalerweise innewohnt und aufgrund derer er immer nach dem Warum fragt und die ich sehr wichtig finde.
Die Weihnachtsgeschichte hab ich oft in der Grunschule gelesen und war jedes Jahr bei unserer Kirchengemeinde beim Krippenspiel dabei - ich kenne die Geschichte praktisch auswendig. Die bekannteste Version stammt aus Lukas 2,1-20 und diese will ich heute einfach mal vorstellen (:

"Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen:
Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
 
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander:
Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war."
 

Alles Liebe euch (:
Tina und Natalie

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